Über die Bandsäge

Eine Bandsäge ist eine Werkzeugmaschine, deren Werkzeug aus einem zu einem geschlossenen Ring verschweißten Bandsägeblatt besteht.

Bandsägen werden hauptsächlich als Stationärmaschinen produziert, jedoch gibt es auch elektrische Handbandsägen. In Schreinereien werden kleinere Modelle als Tischbandsägen eingesetzt. Früher gab es auch mobile Varianten auf Rädern, die noch in den 1960er-Jahren von Holzhändlern auf dem Land eingesetzt wurden, um Brennholz in handliche Stücke zu sägen, die dann vom Käufer in Eigenleistung mit der Axt gespalten wurden. Zum Teil sind solche Maschinen noch heute im Einsatz.

Das in allen gängigen Zahnungen und Schränkungen verfügbare Bandsägeblatt wird über zwei Räder geführt, damit ist ein endloser unterbrechungsfreier Schnitt möglich.

Bandsägen werden zum Beispiel verwendet zum Sägen von Holz, Metall, Kunststoff, Textilien, Leder, Porenbeton; der Schwerpunkt der Verwendung liegt jedoch in der Holzbearbeitung. In der Lebensmittelindustrie werden Modelle aus Edelstahl zum Sägen von Gefrierfleisch und Knochen genutzt.

Mit speziellen Bandsägen, sogenannten Blockbandsägen, wird aus Baumstämmen Schnittholz hergestellt. Blockbandsägen werden häufig (v.a. bei mobilen Sägewerken) horizontal montiert.

Mit einer Bandsäge sind sowohl gerade als auch geschweifte Schnitte möglich. Mit besonderen Hilfsvorrichtungen lassen sich außerdem kreisförmige Zuschnitte herstellen.

Es wird zwischen Vertikal- und Horizontalbandsägen unterschieden, was sich auf die Lage des Sägebandes bezieht. Horizontale Bandsägen werden meistens für das Trennen von Stangenmaterial (Stahl, andere Metalle) verwendet. Bei ihnen befindet sich das Band auf einem klappbaren Bügel, der Schnittdruck wird über einen Hydraulischen Dämpfer geregelt. Vertikalbandsägen werden hingegen eher für Schnitte aus der Fläche genutzt.